info@joerigotti.de+49 176 830 666 15


Fussballweltmeisterschaft. 32 Mannschaften. 11 Spieler. Jede Mannschaft will gewinnen. Jetzt stellen Sie sich mal folgendes vor: Von den 11 Spielern, geben 7 nur gerade soviel wie nötig, 2 spielen eher dem Gegner in die Hände und nur 2 hängen sich richtig rein. Skandalös sagen Sie? Eine unerträgliche Situation? Aber genaus so sieht es in deutschen Unternehmen aus.

Gallup, das weltweit führende Markt- und Meinungsforchungsinstitut erhebt jedes Jahr eine Studie zum Thema Mitarbeiterzufriedenheit und Führung. Heraus kommt dabei der Gallup Engagement Index. Und gemäss diesem haben lediglich 16 % der Mitarbeiter eine hohe emotionale Bindung zum Unternehmen, 68 % eine geringe und 16% gar keine.
Das heisst im Klartext: Mehr als 2/3 der Belegschaft macht „Dienst nach Vorschrift“ und jeder sechste arbeitet sogar gegen den Unternehmenserfolg.

Was bedeutet das nun?
Will man weiter in Zahlen, Daten, Fakten sprechen, so lässt sich eine direkte Korrelation zwischen emotionaler Bindung und Krankenstand feststellen. Demnach liegt die Anzahl der Krankheitstage bei Mitarbeitern mit einer geringen emotionalen Bindung um 40% höher, als bei Kollegen, die eine hohe emotionale Bindung zur Firma haben. Bei denjenigen, die gar keine emotionale Bindung haben, ist sie sogar um fast 70% höher.
Die Studie betont, dass »die emotionale Mitarbeiterbindung unmittelbar von dem Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten beeinflusst« wird.

Schlechte Führungskräfte machen ihre Mitarbeiter krank . Dies belegt der Stressreport 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Krankenstand bedeutet Totalausfall der teuersten Ressource im Unternehmen.
Aber selbst anwesende Mitarbeiter sind, weder produktiv, noch innovativ, noch kreativ, wenn sie demotiviert und unzufrieden sind.

Krankenstand ist das eine, Fluktuation das andere Übel, das kein Unternehmer gern sieht. Und das ist noch harmlos ausgedrückt. Konnte man vor gar nicht allzulanger Zeit abwanderndes Personal noch mit neuen Leuten ersetzen, kann das heute vor dem Hintergrund eines leergefegten Arbeitsmarkts und akutem Fachkräftemangel zu einem existentiellen Problem werden.

Eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales von 2015 kam u.a. zu folgenden Schlüssen:
76 Prozent der “Job-Wechsler” gaben an, einen besseren Chef zu wollen.
73 Prozent suchten ein besseres Klima und nettere Kollegen.

Der Qualität der Führungskräfte in Ihrer Aufgabe für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen, in dem Arbeit Spass macht und das Potential ihrer Mitarbeiter freigesetzt und gefördert wird, kommt daher eine zentrale Bedeutung für den Erfolg jedes Unternehmens zu.

Denn im Unterschied zu einer WM, geht es hier nicht bloss darum einen Blumentopf zu gewinnen. Im Kontext eines zunehmend schärfer werdenden Wettbewerbs, unter anderem geschürt durch Globalisierung und das Auftreten neuer Player, geht’s im Unternehmenskontext schlichtweg um’s Eingemachte, nämlich um’s Überleben! Und da kann sich keine Mannschaft mehr schlechte Trainer leisten.

Bitte warten …
Erfrischend anders, verblüffend wirksam. © IMPULS Werbeagentur